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Prozessanlage der chemischen Industrie mit Rohrleitungen und Pumpen

Anwendungen

Chemie & Prozessindustrie

Korrosive Medien, dichte Anforderungen, dokumentierte Prozesse: In der Chemie ist die Pumpe ein Sicherheitsbauteil.

Ihre Vorteile

01

Hermetisch dicht

Kein Leckagepfad über eine dynamische Dichtung nach außen.

02

Chemisch beständig

Medienberührte Bauteile aus chemisch beständigem Kunststoff.

03

Robust im Batchbetrieb

Leerfahren am Batchende beschädigt das Aggregat nicht.

Dichtheit ist keine Komfortfrage

Bei aggressiven oder gesundheitsgefährdenden Medien ist jede Leckage ein Vorfall — mit Konsequenzen für Anlagensicherheit, Umwelt und Dokumentation. Die klassische Schwachstelle konventioneller Pumpen ist dabei die dynamische Wellendichtung: ein Bauteil, das bauartbedingt verschleißt und dessen Dichtwirkung über die Betriebszeit nachlässt.

Die HODD-Baureihen sind hermetisch dicht ausgeführt. Es existiert kein Leckagepfad über eine dynamische Dichtung, weil es diese Dichtung nicht gibt. Das sorgt für höchste Sicherheit im Umgang mit kritischen Medien — und nimmt zugleich ein wiederkehrendes Wartungsthema aus der Instandhaltung.

Beständigkeit gegen das, was gefördert wird

Die medienberührten Bauteile bestehen aus chemisch beständigem Kunststoff. Das macht die Pumpen zur sicheren Wahl für korrosive Medien und aggressive Prozessbedingungen — auch dort, wo metallische Werkstoffe an Grenzen stoßen oder unwirtschaftlich werden.

Kommt zur chemischen Belastung noch ein Feststoffanteil hinzu — bei Fällungsprodukten, Kristallisaten oder Suspensionen ist das der Normalfall —, greift zusätzlich die verschleißbeständige Auslegung. Diese Kombination aus chemischer und mechanischer Beständigkeit ist der eigentliche Auslegungsschwerpunkt der Baureihen.

Batchbetrieb ohne Sonderbehandlung

Chargenprozesse enden regelmäßig damit, dass ein Behälter leergefahren wird. Für viele Pumpenbauarten ist das ein kritischer Moment, der Überwachung, Abschaltlogik oder manuelles Eingreifen erfordert.

Die Trockenlaufsicherheit macht diesen Aufwand entbehrlich: Ein leergefahrener Behälter beschädigt das Aggregat nicht. Dasselbe gilt für den geschlossenen Schieber beim Umstellen zwischen Chargen — die Pumpe bleibt auch bei geschlossener Saug- oder Druckleitung geschützt.

Häufige Fragen

Welche Werkstoffe kommen mit dem Medium in Kontakt?

Die medienberührten Bauteile bestehen aus chemisch beständigem Kunststoff. Die genaue Werkstoffauswahl stimmen wir auf Ihr Medium ab — schicken Sie uns dazu das Sicherheitsdatenblatt.

Wie wird die Dichtheit nach außen sichergestellt?

Durch die hermetisch dichte Ausführung. Es gibt keine dynamische Wellendichtung und damit keinen Leckagepfad, der im Betrieb verschleißen könnte.

Ist die Pumpe für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen zugelassen?

Anforderungen an den Explosionsschutz klären wir immer anwendungsbezogen. Bitte nennen Sie uns die geforderte Zone und die zugrunde liegende Richtlinie in Ihrer Anfrage.

Eignet sich die Pumpe für Suspensionen und Kristallisate?

Ja. Die verschleißbeständige Auslegung zielt auf feststoffhaltige Medien, die chemische Beständigkeit auf aggressive Prozessbedingungen. Genau diese Kombination ist der Auslegungsschwerpunkt.

Was passiert beim Leerfahren am Batchende?

Nichts. Die Pumpe ist trockenlaufsicher ausgelegt, ein leergefahrener Behälter führt nicht zu einem Schaden.

Kontakt

Gerne beraten wir Sie persönlich — senden Sie Ihre Anfrage einfach über das Formular. Für eine belastbare Auslegung helfen uns Angaben zu Medium, Feststoffanteil, Fördermenge und Druckbedarf.

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